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Donnerstag, 14. Januar 2010 - 11:10 Uhr
Einfach Widerlich!

Der amerikanische Fernsehpfarrer Pat Robertson gibt Haiti selbst die Schuld am Erdbeben und seinen Katastrophen, weil das Land "einen Pakt mit dem Teufel" abgeschlossen hat. Das ist religiöser Fundamentalismus in seiner abartigsten Ausprägung!

Montag, 28. Dezember 2009 - 10:31 Uhr
Kantig kommt an...

Ein Jahr neues Reutlinger Kulturzentrum- und alle feiern mit: 280 Veranstaltungen mit 40.000 Besuchern im ersten Jahr, und eine überwältigend positive Presse zum Jubiläum, das einem ja fast schon Angst werden kann- aber noch viel wichtiger: das franz.K ist der lebendige Ort für alle Arten Künstler geworden und für "kantige" Kultur geworden, von dem wir lange geträumt und für das wir lange genug gekämpft haben haben- und es hat immer etwas sehr Überrraschendes, wenn Träume auf einmal Realität werden...

Mittwoch, 16. Dezember 2009 - 09:22 Uhr
Widerstand nützt!

Die Künstlerkollegen in Hamburg, die sich mit Besetzungen und Aktionen dagegen gewehrt haben, dass ihr Stadtviertel, das Gängeviertel, von einem Investor plattgemacht wird, hatten Erfolg: Der Senat kauf das Viertel vom Investor zurück und beginnt mit seiner Stadtplanung noch einmal von vorn- Glückwunsch, ein tolles Beispiel!

Donnerstag, 10. Dezember 2009 - 17:29 Uhr
Friedensnobelpreis 2010 an Jean Ziegler?

Mit der Entscheidung für Barack Obama in der Kategorie Frieden hat sich das Nobelpreiskomitee 2009 einigermaßen vergriffen. Kurz vor der Annahme des Friedenspreises entschied der US-Präsident, 30.000 neue Soldaten nach Afghanistan zu schicken. Und selbst, wer Obamas Bemühungen um den Frieden dadurch nicht kompromittiert sieht, wird zustimmen, dass die Verleihung zur Unzeit dem neuen Mann in Washington eher geschadet als genutzt hat.

Der Vorstand der Initiative Business Crime Control e.V. hat nun eine doppelte Initiative gestartet, den Friedensnobelpreis künftig vor Peinlichkeiten dieser Art zu bewahren. Einmal soll eine Regel festgesetzt werden, dass der Nobelpreis grundsätzlich nicht an amtierende Staats- und Regierungschefs vergeben werden darf. Zweitens macht sich BCC dafür stark, den Friedensnobelpreis 2010 an den Schweizer Systemkritiker und Menschenrechtsaktivisten Jean Ziegler zu vergeben.
Wir begrüßen das!

Freitag, 27. November 2009 - 09:46 Uhr
Null-Euro Jobber- Bald eine Idee für die Kultur?

(Quelle: Netzeitung) Ein-Euro-Jobber? Ach was, es geht noch billiger. In einigen Supermärkten stehen inzwischen an den Kassen Einpackhilfen, die am besten sehr freundlich zu den Kunden sein sollten. Denn: Außer Trinkgeld gibt's nichts.
Nach Deutschland schwappt jetzt eine neue Variante der Niedriglohn-Beschäftigung aus den USA herüber. Wie das Wirtschaftsmagazin «Impulse» berichtet, packen Schüler und Studenten bereits an einer ganzen Reihe von Supermarkt-Kassen die Einkaufstüten und bekommen dafür nichts außer Trinkgeld von den Kunden.
Vermittler der Einpackhilfen sei das Ingolstädter Unternehmen Friendly Service, das dafür pro Person und Stunde drei bis fünf Euro von Läden kassiere. Die Helfer sind laut «Impulse» selbstständig und haben einen Vertrag mit Firmenchef Martin Lettenmeier. Zu den Kunden von Lettenmeier zählten bislang 32 Läden der Edeka-Gruppe – vor allem in Bayern, zwei in Berlin und einer in Dresden. In Hamburg laufe gerade ein Test bei der Drogeriekette Budnikowsky.
«Innerhalb des gesetzlichen Rahmens ist das eine geniale Idee», sagte er dem Magazin zufolge. Lettenmeier gesteht demnach aber auch ein, dass es sich dabei um «ein brutal kapitalistisches System» handelt. Von ihm erhalten die Einpackhilfen lediglich ein Regelhandbuch. Bei der Schichteneinteilung achte er zudem darauf, dass keine Sozialabgaben und Steuern für die Trinkgeld-Empfänger anfallen.
Nach eigenen Angaben von Friendly Service bietet das Unternehmen seit Ende April 2006 den Einpackservice an. Mitarbeiter sind vor allem Schüler und Studenten, die an den Kassen an ihren knallgelben T-Shirts zu erkennen sind. Auf der
Firmen-Website erzählen einige Einpacker «ihre schönsten Erlebnisse» – etwa von Stammkunden, die auch mal Geld geben, wenn sie nur wenig eingekauft haben und keine Hilfe benötigen. Oder der Einpacker Ümit Celik, der von einem Kunden einen Euro bekam mit dem Satz «Aber nicht für Alkohol ausgeben!»

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