"Stets im Dialog, verwandelten die Akteure Jankowski und Klaffke die Lesung in ein Schauspiel, das zum Mitfiebern und Mitfühlen einlud, denn die beiden Schauspieler verschmolzen nahtlos mit ihren Rollen. Durch ein Mienenspiel, das von Nervosität über Freude bis zur tiefen Bestürztheit alles bereithielt, schenkten sie den Protagonistenso viel Lebendigkeit, als würden sie sich tatsächlich an einem Tisch gegen übersitzen- und nicht nur virtuell über dem Bildschirm.
Mit einer unglaublichen Authentizität verdeutlicht durch eine Vielseitigkeit der beiden Hauptrollen verwandelte das Theater Sturmvogel Daniel Glattauers Roman in ein bühnentaugliches Meisterwerk, das aus dem Vollen der Schauspielkunst schöpft. Jankowski und Klaffke blieben der Vorlage zwar treu, spickten sie aber dank ihrer eigenen Note mit herzhaftem Biss, was ihnen begeisterten Applaus bescherte."
Südwestpresse
"Die Scheune im Bürgerhaus erwies sich wiederum als viel zu klein für das Theater „Sturmvogel“. Von allen Seiten strömten die Besucher und versuchten Einlass zu bekommen und sei es nur für einen Stehplatz. Ein gemischtes Publikum von Ende 20 bis 75 Jahre – sogar ein paar Jugendliche „verirrten“ sich in die Scheune – hing bei der szenischen Lesung „Gut gegen Nordwind“ direkt an den Lippen der beiden Schauspieler Sandra Jankowski und Frank Klaffke, denn die Spannung in dem gesprochenen Wort übertrug sich zusehends auf das Publikum. Mit Gestik und einem Mienenspiel, das von Nervosität über Freude bis zur tiefen Bestürztheit alles bereithielt und einer ausgewogenen Rhetorik verstanden es die beiden Schauspieler in der etwas anderen Autorenlesung den überfüllten Raum zu fesseln. Erstaunlich, wie wenig Worte notwendig sind, um Leidenschaft zu entfachen."
Schwäbische Zeitung
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Gut gegen Nordwind