Poe selbst wurde zu Lebzeiten oft angefeindet, der Welterfolg kam erst nach seinem Tod.
Charles Baudelaire: "In der Literatur jedes Landes gibt es Männer, in deren Stirnfalten ... das Wort „Pech“ geschrieben steht. ... Doch wenn man ihr Leben aufmerksam prüft, findet man Talente in ihnen, Tugenden, Begnadung. Die Gesellschaft bricht über sie den Stab und schließt auf charakterliche Laster, die nur aus der Verfolgung durch die Gesellschaft entstanden sind. (...) haben in mir die Überzeugung reifen lassen, dass die Vereinigten Staaten für Poe einen großen Käfig bildeten und dass er sein ganzes Leben über die heftigsten Anstrengungen machte, dem Einfluss dieser Atmosphäre zu entfliehen."
Gilbert Keith Chesterton: "Poe war wirklich morbid, nicht weil er dichterisch, sondern weil er stark analytisch veranlagt war. Selbst das Schachspiel war ihm zu poetisch; er wollte davon nichts wissen, weil es voller Könige, Königinnen und Türme war - wie ein romantisches Gedicht. Das Damebrett gefiel ihm seiner Nüchternheit wegen besser."
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Schauspiel
E.A. Poe- Über dem Abgrund

